Bezugnahme auf den Artikel in der Alfelder Zeitung vom 10.06.2022 für den der presserechtlich vorgesehene „Anspruch auf eine Gegendarstellung“ auch in Kürze wahrgenommen wird:


Es ist unwahr, dass die Initiative kurzfristig aufgefordert wurde das Lager zu räumen. Ursprünglich sollte eine Lagerräumung der ehemaligen Ahrtal-Fluthilfe schon im Frühjahr 2022 erfolgen.
Nur aufgrund der Ereignisse in der Ukraine haben wir es selbstverständlich unkompliziert möglich gemacht, dass auch dafür Spenden entgegengenommen und kurzfristig gelagert werden konnten. Die Initiative hatte dann Mitte März mit dem Standort „Die Hose“ einen guten Ausweichplatz gefunden. Eine Räumung fand erstaunlicherweise trotzdem nicht statt.
Spätestens seit dem 03.05.2022 lag eine Kündigung schriftlich vor.

Es ist unwahr, dass Zugangscodes geändert worden sind.

Es ist unwahr, dass Notwege und Treppenaufgänge von uns verstellt worden sind. Hier werden sogar die wahren Verhältnisse umgekehrt. Frau Lohmann-Barth wurde nachweislich wiederholt schriftlich z.B. am 23.+ 30.05. aufgefordert mit ihren Spenden eben nicht Zuwegungen & Fluchtwege zu blockieren. Auch blockierte Brandschutztüren und geöffnete Brandschutzbereiche mussten bereits im April angesprochen werden.

Es ist unwahr, dass die „Alfelder Zeitung“ wiederholt zu dieser Angelegenheit nachgefragt hat.
Der Autor Philipp Hachtmann hat einmalig angerufen und pauschal nach dem Auszug gefragt.
Wir finden allerdings, dass es sinnvoller ist, direkt miteinander zu sprechen als über Dritte.

Es ist unwahr, dass die Firma „Wild und Wurzel“ Druck ausgeübt hat.
Ein Ende des Engagements wurde mehrfach angekündigt. Dies stellt keinen Druck dar. Die Initiative wurde schriftlich darum gebeten das Lager auszuräumen. Stattdessen passierte drei Wochen lang weniger denn je.Erst auf Nachfrage sicherte Frau Lohmann-Barth eine vollständige Räumung des unteren Bereichs zum 01.06. zu. Ausgezogen wurde dann erst am 13.06.2022.

Fazit:
Die Initiative „Alfeld hilft“ erhielt seit Juli 2021 einen geldwerten Vorteil im fünfstelligen Bereich durch die unentgeltliche Duldung einer befristeten Einlagerung. Die Fortführung eines karikativen Engagements offensichtlich mit einem Zeitungsartikel erpressen zu wollen, ist geschmacklos.

Die Firma „Wild und Wurzel“ spendet regelmäßig und ist vielfach karikativ tätig, letztmalig mit einer 100%igen Spende eines Erste-Hilfe Defibrillators der Firma Phillips an den Sanitätsdienst des Christlichen Jugenddorf (CJD) in Elze im 4stelligen Wert.

20% der sozialversicherungspflichtigen Belegschaft in der Firma „Wild und Wurzel“ sind als zu 100% schwerbehindert anerkannt.

Ich als Geschäftsführer eines Bioladens empfinde es als absolut schändlich wie hier in der Region Alfeld in einer unangemessenen Art und Weise mit sozialen & gemeinnützigen Engagement umgegangen wird.

Nach dieser Erfahrung kann ich niemandem mehr mit ruhigem Gewissen empfehlen sich in der Region zukünftig in einer vergleichbaren Art & Weise zu engagieren. Es wird weitere Konsequenzen haben.

Die Firma Wild und Wurzel der Bioladen distanziert sich hiermit ausdrücklich von dieser Initiative einer Privatperson.
Wir bitten darum von Anfragen oder telefonischen Kommentaren diesbezüglich abzusehen.
Wir werden an unserem Standort in Alfeld – Godenau generell keine Spenden annehmen.
Etwaige Beschwerden über Öffnungszeiten, Nicht-Erreichbarkeit etc. richtet bitte direkt an diese Initiative.

Für mich ist dieses Thema damit erledigt.

Gezeichnet: Dr. Gunther Marx – Geschäftsführer der Wild und Wurzel Handels UG &Co.KG (haftungsbeschränkt)